Wege in die Freiheit

Derzeit wird überall diskutiert, wie, wann und in welchem Umfang es Lockerungen der Corona-Beschränkungen geben kann. Omikron sei Dank. Viele haben lange und ungeduldig darauf gewartet: alte bzw. neue Freiheiten sind in Sicht!

Hoffentlich bleibt es dabei und wir müssen nicht wieder drei Schritte zurückgehen. So wie das Volk Gottes: Es hatte nach dem Auszug aus Ägypten das verheißene Land vor Augen, in dem Milch und Honig fließen. Die Israeliten waren auf dem Weg aus der Gefangenschaft in die Freiheit und schon kurz vor dem Ziel. Aber aufgrund ihres Fehlverhaltens mussten sie wieder zurück in die Wüste und nochmals eine lange, 40-jährige Durststrecke auf sich nehmen.

In der Fastenzeit, den 40 Tagen bis Ostern, können wir dem nachspüren und uns in Geduld üben. Manch einer, der in der Quarantäne gefangen war oder unter dem Lockdown leiden musste, weiß, wie groß die Sehnsucht nach Freiheit sein kann.

Einen ganz besonderen Weg in die Freiheit bieten die Online-Exerzitien „10 Tage Fasten“ an. Letztes Jahr habe ich mich auf dieses Abenteuer eingelassen – 10 Tage heilfasten, jeden Abend einen geistlichen Impuls und anschließend ein Austausch in der Kleingruppe. Man kann körperlichen und geistigen Ballast abstoßen und so das Wesentliche entdecken. Man kann innerlich Platz schaffen, um Gottes Stimme hören zu lernen. Es ist ein bewusster Weg in die Wüste für Geist und Sinne, um zu entdecken, dass sie blüht. Eine tolle Erfahrung. Ich kann es wirklich empfehlen!

Wer Interesse hat, kann sich unter https://10tagefasten.emmanuel.de informieren.

(Johannes Lerch, 19.02.2022)

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