Corona-Witze

Lachen ist gesund. Lachen ist die beste Medizin. Lachen entspannt, und Entspannung können wir gerade alle gut gebrauchen. Wir wollen den Ernst der Lage keinesfalls schmälern und nicht ins Lächerliche ziehen. Die folgende Auswahl an Corona-Witzen soll uns vielmehr ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern, um uns – wenn vielleicht auch nur für einen Augenblick – vom Ernst der Lage abzulenken. Schwierige Situation können wir mit Lachen kreativ bewältigen – vielleicht ein Ventil für so manchen Stress.

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Textaufgabe (Immunologische Mengenlehre):  Schwester Uschi hatte 24 Ampullen Impfstoff. Mit 18 davon hat sie die Bewohner eines Pflegeheims immunisiert. Jede Ampulle enthält Material für fünf Impfungen. Das reicht für sechs Impfungen. Jeder Impfling muss zum Zeitpunkt X eine zweite Dosis bekommen. 1,3 Milliarden Dosen sollen 2021 produziert werden, davon 250 Millionen bis Sommer in der 77 000-Einwohner-Stadt Marburg. 30 bis 90 Prozent der Pfleger wollen sich impfen lassen. 300 Millionen weitere Dosen sind bestellt, 200 „fest“, 75 Millionen bis Juli. Wann endet die Pandemie?
(Quelle: FAZ vom 9.1.2021)

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Jetzt wird gesagt, man könnte an Weihnachten mit 10 Leuten ohne Probleme feiern. Aber wer kennt schon 10 Leute ohne Probleme?

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Das einzige, was am heutigen Tag positiv war, ist mein Corona-Test.

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„Warum hast du denn schon am 1. Dezember alle Türchen
an deinem Adventskalender geöffnet?“
Antwort: „Stoßlüften wegen Corona!“

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Chuck Norris hatte Kontakt mit dem Corona-Virus!
Der Corona-Virus muss jetzt für 14 Tage in Quarantäne.

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Ein Kranker ruft die Corona-Zentrale an. Corona-Zentrale:
„Bitte wählen Sie die 1 wenn Sie an Corona erkrankt sind.“
Der Kranke wählt die 1.
Daraufhin die Zentrale: „Sie werden in den nächsten 14 Tagen mit einem freien Mitarbeiter verbunden … legen Sie nicht auf.“

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Sagt gerade ein Virologe im Fernsehen:
„Die beste Waffe im Krieg gegen den Corona-Virus ist der gesunde Menschenverstand!“ … Wir sind verloren! Die meisten von uns sind unbewaffnet!

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Ich habe meiner Nachbarin in der Corona-Krise Hilfe beim Einkaufen angeboten. Sie gab mir ihren Einkaufszettel. Da habe ich alle Rechtschreibfehler korrigiert und ihr den Zettel zurück gegeben. Jetzt dürfte sie keine Probleme mehr haben, die Sachen zu besorgen.

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Ich wollte einen Witz über den Corona-Virus machen.
Aber: Lachen ist ansteckend, darum lass ich es sein.

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Wenn wir dann eines Tages auf die Corona-Zeit zurückblicken, werden wir uns lachend in den Armen liegen und sagen: „Das waren vielleicht verrückte zwölf Jahre!“

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Meine Großmutter ist ganz vernarrt in ihre Singgruppe. Sie hat den Chor-Oma-Virus.
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Unsere Familie bildet sich jetzt in der Corona-Zeit weiter: Meine Schwester macht einen Französisch-Kurs, meine Mutter einen Kochkurs und mein Vater macht Konkurs!

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Es hieß, wir sollten mindestens eineinhalb Meter Abstand voneinander halten. Ich habe sogar 5 Meter Abstand gehalten und muss trotzdem eine hohe Strafe zahlen.
Auf der Autobahn gelten wohl andere Regeln …

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Gegen den Corona-Virus isst man am besten zwei Knoblauchzehen täglich. Das hilft zwar nicht direkt gegen den Virus, sorgt aber für einen ausreichenden Mindestabstand.

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Also wenn der ganze Corona-Stress endlich vorbei ist,
gönn ich mir erstmal ein paar schöne Tage Zuhause auf der Couch!

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Ich kann mich nicht entscheiden, wo ich dieses Jahr die Weihnachtsferien verbringen soll: Im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer.

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Seien Sie achtsam und schließen Sie alle Wertsachen ein:
Geldbörse, Handy, Schmuck oder Klopapierrollen.

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Was sagst du? Corona macht doof und gleichgültig?
Keine Ahnung, ist mir auch egal.

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(Johannes Lerch, 22.11.2020)

Anderen in der Quarantäne Freude machen

Immer häufiger kommt es vor, dass Menschen aus meinem Bekanntenkreis in Quarantäne müssen. Sie dürfen ihren Wohnbereich nicht mehr verlassen und sind auf Unterstützung angewiesen. Wie können wir da helfen?

Kleine Überraschungen sorgen auf beiden Seiten für große Freude. An erster Stelle rangiert oft das Angebot, den notwendigen Einkauf zu übernehmen. Darüber hinaus kann man morgens frische Brötchen an die Wohnungstür hängen, einen knackigen Salat vom Markt mitbringen oder einen Obstkorb zusammenstellen. Dazu vielleicht Vitaminsäfte, einen Energy-Drink oder eine gute Flasche Wein. Auch ein frisch gebackener Kuchen oder ein kleiner Blumenstrauß sind ein liebevolles Zeichen, das die Seele erfreut.

Es müssen aber nicht nur Lebensmittel sein. Die Lieblingsserie auf DVD hilft, wenn keine gute Internetverbindung zum Streamen von Filmen vorhanden ist. Zum Umbauen des Esstisches in eine Tischtennisplatte kann man Schläger und Netz besorgen oder ausleihen. So kommt auch die Bewegung in den eigenen vier Wänden nicht zu kurz. Ich selbst würde mich über ein neues 1.000-Puzzle freuen oder ein Geduldspiel.

Und natürlich gehören Bücher zu den willkommenen Geschenken, denn selten hat man so viel Zeit zum Lesen. Was liest der Eingeschlossene am liebsten oder welche Gedanken aus einem selbst gelesenen Buch würde ich gerne mit ihm teilen? Da kann man dann auch später gut anknüpfen und im Austausch die Freundschaft vertiefen.

Freudenmacher nach Old-School-Art sind zum Beispiel Postkarten oder Briefe. Wann haben wir zuletzt mal etwas per Hand geschrieben und per Post versendet? Kinder können vielleicht selbstgemalte Bilder mitschicken oder mit ihren ersten Schreibversuchen große Freude bereiten.

Wer dagegen viel mit dem Handy unterweg ist, der freut sich auch über Chat-Nachrichten, kleine Filmtipps per SMS oder einen Videogruß aus der Nachbarschaft, Verwandtschaft oder von Kollegen aus dem Büro.

Egal was wir schenken, anbieten oder zusenden. Wichtig ist, in Kontakt zu bleiben, immer wieder neu unsere Hilfe anzubieten und zu signalisieren: Wir haben dich nicht vergessen, denken an dich und halten in diesen herausfordernden Zeiten zusammen!

(Johannes Lerch 19.11.2020)

Corona lehrt uns warten

Wenn wir uns beim Einkaufen an der Kasse die Beine in den Bauch stehen, beim Arzt gelangweilt im Wartezimmer sitzen oder händeringend auf Bus und Bahn warten: Selten lassen wir unseren Gedanken freien Lauf. Oft versuchen wir, uns abzulenken und „nutzen“ die Zeit, um die neuesten Nachrichten auf dem Handy abzurufen.

Unsere Zeit ist ungeduldig und hektisch geworden. Haben wir das Warten verlernt? Ist Warten vertane Zeit? Laut Duden bedeutet Warten, „dem Eintreffen einer Person, einer Sache, eines Ereignisses entgegensehen, wobei einem oft die Zeit besonders langsam zu vergehen scheint“.

Lange haben wir alle auf die Regel-Lockerungen gewartet, die für die Zeit nach Ostern angekündigt waren. Jetzt endlich ist etwas Bewegung in die Corona-Einschränkungen gekommen. Zumindest kleinere Geschäfte dürfen wieder öffnen. Aber trotzdem geht das Warten weiter – nämlich vor dem Geschäft, bis wir es überhaupt betreten dürfen, weil die zugelassene Kundenzahl begrenzt ist. Doch ich habe den Eindruck, dass plötzlich eine große Gelassenheit herrscht. Keiner in der Schlange schaut aufs Handy. Auch wenn mich die allgemeine Stimmung eher an das Kaninchen vor der Schlange erinnert – etwas verängstigt, gelähmt und nachdenklich –, so aber doch nicht hoffnungslos.

Hat uns die Corona-Krise das Warten gelehrt? Die Kinder warten darauf, endlich wieder auf den Spielplatz, ins Schwimmbad, oder zum Sportverein gehen zu dürfen. Die Größeren warten darauf, sich wieder mit Kumpels treffen oder ins Kino gehen zu können. Mehrere Kinofilmstarts wie zum Beispiel der neue James Bond „Keine Zeit zu sterben“ wurden aufgrund des Corona-Virus verschoben.

Die Gastronomiebetriebe müssen weiter auf die Öffnung warten. Fußballfans warten auf die Fortsetzung der Bundesliga oder die Fußball-Europameisterschaft, die ebenso wie die Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben wurde.

Als Christen haben wir 40 Tage gewartet, bis die Fastenzeit vorüber und Jesus auferstanden ist. Jetzt warten wir 50 Tage bis der Heilige Geist an Pfingsten kommt. Und in der Adventszeit warten wir auf die Geburt Jesus. Für Christen bedeutet dieses Warten aber auch eine Vorfreude!

Die Juden warten noch immer auf den Erlöser und im Islam beginnt in Kürze der Fastenmonat Ramadan. Dann warten die gläubigen Muslime jeden Tag auf Sonnenuntergang, bis sie wieder essen und trinken dürfen.

Doch was alle Religionen verbindet: Sie warten momentan darauf, dass Gottesdienste wieder möglich sind. Immerhin kommen in Deutschland normalerweise weit mehr Menschen am Wochenende in Gotteshäusern zusammen als Fußballfans in die Stadien der ersten und zweiten Bundesliga pilgern.

Wer nicht warten kann, wird ungeduldig und versucht, die Wartezeit dadurch zu verkürzen, dass man ein schnelleres Ende einklagt: Im Einzelhandel ziehen große Kaufhäuser vor Gericht, um die Öffnung zu erzwingen. In Berlin hat eine Gemeinde gegen das Gottesdienst-Verbot geklagt.

Ungeduld ist eines der Merkmale unserer Zeit geworden. Wir sind frustriert, wenn eine Internet-Seite länger als zwei Sekunden braucht, bis sie sich aufgebaut hat. Und Gott bewahre jeden, der an einer gerade grün gewordenen Ampel zu lange braucht, um Gas zu geben. Besessen von immer mehr Schnelligkeit handeln wir unüberlegt, hastig und gereizt.

Üben wir uns in Geduld. Atmen wir mal tief durch. Nutzen wir die Corona-Zeit zur Entschleunigung.

Im Warten kann ich den Wert des ersehnten Ereignisses schätzen lernen. Deshalb sind gerade längere Wartezeiten oft wertvoll. Wer ungeduldig wartet, will weg von der Gegenwart und projiziert alles in die Zukunft, wo er dringend hin will. Das reduziert die Lebensqualität, weil die Gegenwart verloren geht.

Warten wir lieber im Hier und Jetzt. Bleiben wir dabei in der Gegenwart präsent und aufmerksam. Dann kann uns auch Gott begegnen. Und wir können vielleicht die rote Ampel für ein Stoßgebet nutzen, im Wartezimmer für den Arzt und die anderen Patienten beten oder ein Vaterunser sprechen, während der Computer hochfährt.

Wir können uns ein Beispiel an Jesus nehmen, der alles mit Geduld erleidet, der vor allem so viel Geduld mit uns hat und immer wartet, bis wir zu ihm kommen.

Die Geduld ist die Stärke der Schwachen, die Ungeduld ist die Schwäche der Starken.“ (Immanuel Kant)

Johannes Lerch, 18.04.2020

Not macht erfinderisch!

Bild eines Gabenzauns in Heidelberg. Quelle: rnz.de, Foto: Scholz

Dass wir in dieser Zeit in einer Notsituation sind, wird wohl niemand bestreiten. Was mich immer wieder beeindruckt, ist aber, wie erfinderisch viele Menschen geworden sind. Vom Einkaufen für ältere Menschen über Gassi-Gehen mit Hunden, deren Besitzer sich nicht aus dem Haus wagen, einem Sorgentelefon, wo man anrufen kann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt bis hin zum Einrichten eines „Gabenzauns“. Da werden verschiedene Dinge in Tüten an einen Zaum gehängt für Menschen, die auf der Straße leben und momentan keine Möglichkeit haben, etwas zu Essen oder auch so etwas wie Zahnpasta zu bekommen.

In einem Schweizer Altersheim wurden Besuchsboxen gebaut, in denen man die Bewohner ohne Ansteckungsgefahr hinter einer Plexiglasscheibe sehen und über Telefon sprechen kann.

Selbst eine Initiative zum Nähen von Schutzmasken ist entstanden (https://maskmaker.de oder https://maskeauf.de). Diese sind zwar nicht zertifiziert, bieten aber doch einen gewissen Schutz, vor allem, um andere nicht anzustecken!

Das beeindruckt mich! Ich bin dankbar, dass Menschen sich diese Gedanken machen und handeln, weil sie merken, dass sie etwas für andere tun können. „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40).

Gabi Gelhausen, 11.04.2020