Soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert

In den letzten Tagen geht mir dieser Satz nicht aus dem Kopf, der nun von den Politikern als Verhaltensregel ausgegeben wurde: Wir sollen niemanden mehr treffen, außer der eigenen Familie (falls vorhanden). Das geht durch Mark und Bein. Denn wenn ich meine Freunde und Verwandte nicht mehr treffen kann, was bleibt dann noch übrig von meinem Leben? Was ist mir wichtig? Was kann ich tun? Schließlich möchte ich ja aktiv bleiben. Ohne Aktivität hört mein Leben auf. 

Arbeit im Homeoffice ist zwar möglich, aber eben auch Arbeit in einer Isolation (auch wenn andere Kanäle zur Kommunikation existieren, die helfen). Und wenn man, wie ich gerade, im Büro eine Flaute hat (die nichts mit Corona zu tun hat), dann bleibt nicht viel übrig von der Aktivität … 

Was mich persönlich glücklich macht ist: Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich gern habe. Doch meine Zeit ist begrenzt. Ich schreibe hier, weil ich eine andere Hoffnung habe: Ich hoffe auf Jesus. Ja genau, der Jesus, der vor mehr als 2000 Jahren gestorben ist. Denn er ist nicht mehr tot, er ist lebendig! So lebendig, wie ich es bin! Er schenkt mir seine Liebe. 

Wie? Er kommt zu mir, wenn ich mir Zeit nehme, wenn ich still werde. Wenn ich ihn einlade, in mein Leben zu kommen. Er schenkt mir seine Gegenwart. Und ich kann das in mir spüren. Denn ich werde ganz ruhig, friedlich und von einer großen Freude erfüllt. Diese Liebe, die er mir schenkt, ist an keine Bedingungen geknüpft. Kein „wenn du … dann …“. 

Einbildung? Ganz sicher nicht. Ich kenne mich genau: In Wirklichkeit bin ich ein Angsthase, auch feige. Woher sollte ich diesen Frieden nehmen? Woher? Ich habe nichts davon in mir. Ich bekomme ihn geschenkt. Egal, wie meine Lebensumstände sind!

Versuch‘ es auch mal: Sag zu Jesus: „Komm zu mir, tröste mich!“ Gegen alle Corona-Angst. Gegen alle sonstige Angst: Er ist der Retter.

Gabi Gelhausen, 25.03.2020

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