Not macht erfinderisch!

Bild eines Gabenzauns in Heidelberg. Quelle: rnz.de, Foto: Scholz

Dass wir in dieser Zeit in einer Notsituation sind, wird wohl niemand bestreiten. Was mich immer wieder beeindruckt, ist aber, wie erfinderisch viele Menschen geworden sind. Vom Einkaufen für ältere Menschen über Gassi-Gehen mit Hunden, deren Besitzer sich nicht aus dem Haus wagen, einem Sorgentelefon, wo man anrufen kann, wenn einem die Decke auf den Kopf fällt bis hin zum Einrichten eines „Gabenzauns“. Da werden verschiedene Dinge in Tüten an einen Zaum gehängt für Menschen, die auf der Straße leben und momentan keine Möglichkeit haben, etwas zu Essen oder auch so etwas wie Zahnpasta zu bekommen.

In einem Schweizer Altersheim wurden Besuchsboxen gebaut, in denen man die Bewohner ohne Ansteckungsgefahr hinter einer Plexiglasscheibe sehen und über Telefon sprechen kann.

Selbst eine Initiative zum Nähen von Schutzmasken ist entstanden (https://maskmaker.de oder https://maskeauf.de). Diese sind zwar nicht zertifiziert, bieten aber doch einen gewissen Schutz, vor allem, um andere nicht anzustecken!

Das beeindruckt mich! Ich bin dankbar, dass Menschen sich diese Gedanken machen und handeln, weil sie merken, dass sie etwas für andere tun können. „Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40).

Gabi Gelhausen, 11.04.2020

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