Hausgebet im Advent

In der zweiten Corona-Welle kommen die Einschläge allmählich näher. Immer öfter erleben wir, dass sich ein Bekannter oder Verwandter mit dem Corona-Virus infiziert hat. Immer mehr Menschen müssen in häusliche Quarantäne. Immer ungeduldiger warten viele auf die Fertigstellung eines Impfstoffes gegen Covid 19 und hoffen damit auf ein baldiges Ende der Beschränkungen.

Ungeduld und Hoffnung sind auch zentrale Begriffe in der Adventszeit. Kleine Kinder warten ungeduldig auf das Weihnachtsfest und hoffen auf die Erfüllung ihrer Geschenkwünsche. Christen erwarten, dass Gott wieder spürbar wird in dieser Welt und sehnen sich nach seiner Nähe, die sich in der Geburt Jesu in Bethlehem erfüllt.

Für alle, die in diesen Tagen keine Advents-Gottesdienste besuchen können, gibt es nicht nur unzählige Streaming-Gottesdienste, sondern auch – zum Beispiel von der Diözese Regensburg – eine schöne Vorlage für Hausgebete im Advent (siehe Download unten).

Der Advent erinnert uns daran, dass Gott bereits mitten in unserem Alltag da ist. Wir sind eingeladen, uns aufzumachen und neu auf den Herrn auszurichten, ihm alles hinzuhalten, was uns belastet und schmerzt, was wir nicht verstehen, gerade auch die ganzen Corona-Plagen. Dabei dürfen wir unserer Sehnsucht nach Gottes Gegenwart und Beistand nachspüren und alle unsere Erwartungen auf ihn ausrichten. Die Texte und Lieder der Hausgebete im Advent können uns dabei helfen.

(Johannes Lerch 26.11.2020)

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